Entspannung: Der Kleine Kiel

Der Kleine Kiel
»Der Kleine Kiel«
Quelle: kaffeeringe.dekaffeeringe.de

Der "kleine Kiel" ist der Rest des teilweise zugeschütteten "großen Kiels" eines Seitenarms der Kieler Förde, der die Halbinsel umschloß auf der Graf Adolf IV im Jahr 1233 die Stadt Kiel gründete.

Auf einem Luftbild kann man sehr gut nachvollziehen, wie sich auch heute noch der kleine Kiel um die Altstadt legt. Zwar besteht die Verbindung zum Meer nur noch verrohrt und unterirdisch, dennoch handelt es sich bei dem Wasser um Salzwasser.

Rund um den kleinen Kiel finden sich eine Vielzahl schöner Plätze. Am einen Ende befindet sich der Hiroschima Park und am anderen Ende der Ratsdienergarten. Dazu stehen hier mit dem Justizministerium und der Sparkassen Hauptfiliale und den Gebäuden am Rathausplatz einige der schönsten gründerzeitlichen Großbauten.

Vor der Sparkasse am Lorentzendamm steht das "Lichtkenetische Objekt" von Hermann Göpfert: Eine reflektierende Stahlkonstruktion, die aufgrund seiner nach oben strebenden Spiralform im Volksmund auch "Lohn- und Preisspirale" genannt wird.

Im nördlichen Teil des kleinen Kiel können sie ein echtes Kunstwerk treiben sehen. Ulrich Behl installierte hier 1987 anlässlich einer Retrospektive in der Kunsthalle 28 schwimmende Alu-Tetraeder, die wie kleine Segelboote vom Wind gedreht werden. "Strukturen und Licht" heißt die Installation, die allerdings nur im Sommer zu sehen ist.

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